Super Leistung von den Girls am Kerzerslauf

Super Leistung von den Girls am Kerzerslauf

Starke Leistung von den Girls des ActivePeople Endurance Team am Kerzerslauf 2018

  • Melanie Maurer wurde mit einer Zeit von 57.06,9 5th in ihrer AK (Overall 7th)
  • 
Sybille Castelberg wurde mit einer Zeit von 1:04.55,5 7th in ihrer AK,(Overall 47)
  • 
Stefanie Wiederkehr wurde mit einer Zeit von 1:09.43,0 47th in ihrer AK

Herzliche Gratulation zu den super Leistungen und den genialen Zeiten !!!

www.endurance-team.ch

www.activepeople.ch

Foto: schillerphoto.com

 

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Wohoo - Melanie gewinnt den 10km Lauf in Basel!

Wohoo - Melanie gewinnt den 10km Lauf in Basel!

Herzliche Gratulation an Melanie Maurer vom ActivePeople Endurance Tram zum Overall Sieg über 10km in 36:33min. am Basel Marathon! 

www.endurance-team.ch

www.activepeople.ch

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Racebericht Elbaman oder Schwimmen mit Bike = Rennabbruch

Racebericht Elbaman oder Schwimmen mit Bike =  Rennabbruch

Gegen den Wettergott gekämpft und leider verloren. Ein riesen Dank trotzdem an die Tolle Organisation des Elbamans. Ihr habt das beste gemacht und die richtige Entscheidung getroffen... 

Obwohl heute Morgen früh um 05:00 das Wetter gar noch nicht so schlecht aussah waren die Vorzeichen für das Wetter am Elbaman nicht sehr schön. Dennoch machte ich mich für das Race bereit und freute mich darauf. Als es dann um 07:00 zum Startschuss kam sah es schon sehr bedrohlich aus. Die erste Schwimmrunde war sehr Wellig, fast wie auf einer Achterbahn. Auf drr zweiten Runde kam dann leider Regen auf, welcher schnell sehr stark wurde und als ich vom Wasser ausstieg in ein Gewitter inkl. Blitz und Donner ausartete.

Trotzdem ging es weiter in die bereits knöcheltief unter Wasser stehende Wechlelzone und aufs Rad...

Abenteuerlich war es schon auf dem Rad in einem immer höher werdenden braunen Fluss zu fahren, welcher diverse ‚Sharks’ wie Geröll, Steine und Kies versteckte.

Nach ca. 10km musste dann die Organisation das Rennen abbrechen, da es immer schlimmer wurde. Die einzige richtige Entscheidung im übrigen.

Unfreiwilliger DND wegen dem Wettergot... Naja, jetzt eben mal Elba und die Ferien geniessen.

Nächstes Triathlon Rennen dann in 2018 - und in Elba sind wir sicher auch nächstes Jahr wieder am Start... (von 12 Rennen hier war es erst das 2. mal ohne Sonnenschein)

 (Foto ist von Lauf/Radstrecke als das Wetter wieder besser wurde)

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Triathlon Saison Abschluss auf Elba

Triathlon Saison Abschluss auf Elba

Mittlerweile ist es schon Tradition, dass die Triathlon Saison in Elba mit einer Halb oder Langdistanz abschliessen.
So auch dieses Jahr. Mit der Startnummer 5 werde ich also morgen wieder eine Triathlon Langdistanz am Elbaman im ‚Triathlon Paradise‘ Elba bestreiten.
Rennbericht folgt dann zu gegebener Zeit  ;-)
Lg an alle aus Elba . Ralph & Sybille 

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Elbaman 70.3 – Saisonabschluss

Der Elbaman ruft…… Ab nach Elba auf die wunder schöne Insel, hiess es Ende September. Sehr schöner, aber doch harter Saisonabschluss.

 

Am Freitag sind wir auf der Insel eingetrudelt um am Sonntag am Elbaman zu starten. So hatten wir immerhin zwei Tage uns an die Wärme und an den Wind zu gewöhnen. Sonntagmorgen um 7:00 war der Start der Langdistanz. Ich hatte noch eine Stunde Zeit wach zu werden. Der Start für die Halbdistanz war um 8:00. Das Meer war nicht gerade ruhig. Durch den stetigen Wind gab es doch kleine Wellen. Destotrotz freute ich mich auf das Schwimmen. Das Schwimmen im Meer finde ich sehr schön, da das Wasser so klar und auch angenehm warm ist. Für einmal gab es beim Schwimmstart kein grosses Gedränge, schon nur weil am  Elbaman nicht so viele Frauen wie an einem Ironman starten. Die erste Hälfte war ganz angenehm ruhig zum Schwimmen und ich kam auch recht zügig vom Fleck. Nur auf der zweiten Hälfte in der Gegenrichtung war es dann ganz schön wellig. Immer wieder bekam ich einen Schluck schön gesalzenes Wasser ab und die Bojen kamen auch nie näher. Es fühlte sich an, als würde ich rückwärts schwimmen. Nach elend langer Zeit (fühlte sich zumindest so an :-) ) stieg ich als 8. Frau aus dem Wasser. Schon in der Wechselzone war mir bewusst, dass es so richtig Lustig auf dem Rad wird. Auf dem Rad begleiteten mich nämlich von Anfang an Rückenschmerzen und der Wind blies natürlich auch in die falsche Richtung. Zumindest wusste ich warum der Rücken schmerzte, deswegen konnte ich auch nicht viel dagegen tun. In ein paar Stunden sollten diese Schmerzen dann vorbei sein. Von dem her konnte ich auf dem Rad nicht den gewünschten Druck auf die Pedale bringen, weil der Rücken dies nicht toll fand. Die erste Runde überstand ich einigermassen, auf der zweiten Runde ging nicht mehr viel. Mich darüber zu nerven brachte gar nichts, deshalb genoss ich die schöne „Küstenausfahrt“ auf dem Rad. In der Wechselzone brauchte ich eine kurze Pause um mich zu sammeln. Die Frage war jetzt, macht der Rücken auf der Laufstrecke mit, wie fühlen sich die Beine an? Wie schon vermutet, brauchte es ein paar Stunden Zeit, bis die Rückenschmerzen weg waren. Zum Glück waren diese auf der Laufstrecke weg. Die paar Stunden waren ja auch vorbei! ;-) Ich versuchte ein regelmässiges Tempo anzuschlagen was mir auch sehr gut gelang. Es lief wie am Schnürchen. Das angeschlagene Tempo konnte ich von Anfang bis zum Schluss durchziehen. Auf der Laufstrecke konnte ich doch noch ein paar verlorene Plätze wettmachen, leider nicht alle. Und es war wieder einmal ein super Erlebnis. Schöner Saisonabschluss…. Elbaman, wir kommen wieder! :-) Overall wurde ich 10. und in der AK 2 (Gemäss live Rangverkündigung aber in der AK 1. Kapiere ich heute noch nicht! :-) )     

 

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Rückblick Elbaman vom 27.Sept.2015

Rückblick Elbaman vom 27.Sept.2015

 

Vor gut 4 Wochen hatte ich an der Ironman 70.3 WM ziemlich schlechte Beine und auf dem Rad ging nicht so viel wie erhofft, aber da ich etwas viel am arbeiten und nebenbei noch für eine Weiterbildung am lernen bin war dies klar. Zwischen der WM und dem Elbaman waren entsprechend auch sehr ruhige Wochen was das Training betrifft. Gerade ein oder zweimal hatte ich Zeit auf dem Rennrad zu fahren und ungefähr genau so viel war ich im Wasser schwimmen.

Donnerstag vor dem Rennen war noch bis um 21:30 Arbeiten respektive Training leiten bei mir in der Firma angesagt. Anschliessend fuhren wir aber Richtung Italien und Elba los.

Gegen 02:00 machten wir Pause und schliefen im ActivePeople Camping Bus ein wenig bevor wir Freitags weiter zur Fähre fuhren. Dort setzten wir um 12:00 Richtung Elba über und holten uns die Startnummern. Danach weiter zum Camping, etwas einrichten und noch kurz im Meer mit dem Neoprein „einschwimmen“. Erstaunlich gut ging das Schwimmen, was mich motivierte die Vorfreude auf den Elbaman am Sonntag steigerte.

Früh schlafen und energietanken hiess es am Freitag Abend.

Erholt fuhren wir mit dem Rad noch ein paar KM ein und versuchten nach der doch langen Autofahrt von Donnerstag / Freitag die Beine mit einigen Steigerungsläufen für Sonntag in Gang zu bekommen. Schon hiess es dann auch schon wieder Abendessen und früh schlafen, schliesslich war der Start bereits um 07:00...

 

ELBAMAN, Pre-Race

Am Sonntag morgen war es dann so weit, mein letztes Triathlon rennen in dieser Saison und auf einer wunderbaren Insel mit angenehmen Temperaturen.

Um 04:30 ging der Wecker, aufstehen, frühstücken und schon war ich in der Wechselzone... Startnummer 4, ganz ungewohnt so eine Tiefe Nummer, gleich neben in Italien bekannteren Namen. Wenn die Kamera so um einen Herumschwirrt ist es schon nochmals anders und die Nervosität steigt etwas mehr als sonst.

Wenig später war ich auch schon wieder aus der Wechselzone draussen und am Aufwärmen. Mit den Einlaufen hielt ich mich leider sehr kurz, die Zeit war etwas knapp ohne Einschwimmen ins Meer ist nicht so ideal, also lieber gleich ins Wasser ein paar Meter einschwimmen und sich im noch halbdunkeln an Wasser gewöhnen und frühzeitig in der Startbox eine gute Position sichern..

 

Elbaman, das RACE

Um 06:50 war es dann so weit, wir waren alle an der Startbox und zusammen mit Italienischen und Internationalen Startern war ich in der vordersten Reihe an der Poleposition J

Die Fotografen und Kameraleute sind nochmals auf der Rund drei Meter grossen Fläche zwischen der Startlinie und dem Meer durchgelaufen und haben uns „abgelichtet“ und schon hiess es noch 30Sekunden bis zum Start.

Hochkonzentriert wartete ich auf den Startschuss und rannte mit allen Athleten die auf der Langdistanz unterwegs waren beim Knall los ins Wasser und im knietiefen Wasser mit Delphinsprüngen noch etwas weiter um möglichst gut positioniert zu sein auf der Schwimmstrecke. Auf dem ersten 300m kassierte ich irgendwie noch einen netten Ellenbogen der mir die Brille ins Auge drückte (gab eine schöne Schramme neben dem Auge) und ich sie neu richten musste. Dadurch habe ich den Anschluss an der ersten Schwimmgruppe, bestehend aus ca.7 Athleten, nicht ganz erwischt. Diese war vermutlich aber e zu fix für mein Pace unterwegs. Das 2. Grüppchen durfte ich dafür anführen, keiner wollte das Tempo angeben, also durfte oder musst ich den Pace angeben. Auf dem Dreiecks Kurs den wir 2mal absolvierten hatte es etwas Strömung und Wellen wodurch es gar nicht so einfach war sauber die Richtung zu behalten. Kurz nach der ersten Runde hat sich dann doch einer begnügt mal nach vorne zu gehen, kaum hatten wir aber den Abstecher ans Land gemacht und waren auf der 2. Runde musste ich wieder für einen Pace sorgen bis so 300m vor dem Schwimmende. Da hatte plötzlich jeder das Gefühl, dass er schnell noch nach vorne müsse, schliesslich will man sich ja den Zuschauern präsentieren LOL

Nach etwas über eine Stunde kam ich um den 12. Platz aus dem Wasser und war eigentlich sehr zufrieden mit meiner Zeit, schwimmen war ich ja diesen Sommer wirklich zu wenig.  Motiviert ging es in die Wechselzone wo ich mich auf den Wasserbuidon freute um kurz das Salzwasser abzuwaschen. (Schliesslich ist es nicht sehr angenehm einen Wolf zu bekommen auf dem Rad oder beim Laufen weil das Salz irgendwo ribscht..)

Nach einem gemütlichen aber nicht zu langem Wechsel war ich bereits auf meinem Tri Rad unterwegs auf der ersten der drei anspruchsvollen Runden auf dem Rad.

Kaum einen Meter ist flach. Entweder geht es hinauf oder hinunter. Die Beine fühlen sich nicht mal schlecht an, zumindest zu Beginn. Zu fest pushen wollte ich trotzdem nicht, aber so ein wenig drücken wird wohl schon drin liegen. Auf dem kurzen Stück wo es zu einem Dorf hinauf und anschliessend wieder den gleichen Weg hinunter ging konnte man ganz gut die Athleten vor einem zählen. Position 8! WOW... Doch besser unterwegs als gedacht.

Flowing und mit einigem Druck ging es in der ersten Runde hinauf und hinunter, dem Küstenverlauf folgend. Langsam kam Wind auf. Mit einer guten Zeit beendete ich die erste Runde, musste dann auf der 2. Runde etwas Tempo rausnehmen, war aber kaum der Einzige, denn Überholt wurde ich gerade vorn 2 Personen. Auf dem 2. Drittel der zweiten Runde fingen die Beine leider bereits etwas zu feuern an, aber Ignorieren sagte ich mir und drückte weiter, Wattmässig war es aber definitiv nicht mehr mit der ersten Runde zu vergleichen. Entsprechend büsste ich Zeitlich auch gute 5min im vergleich zur ersten Runde ein. Die 3. Runde wurde dann nicht nur wegen meinen Beinen, sondern auch aufgrund des Windes, der natürlich schön entgegen der Fahrtrichtung blies zum Kampf.

Vor allem aber die Oberschenkel und allem Voraus der Hüftbeuger machten mir die letzte Rad Runde aber zum Kampf und ich freute mich auf jede noch so kleine Abfahrt um mal kurz den Druck aus den Pedalen nehmen zu können. Mit nochmals 10min mehr Zeitverlust zur 2. Runde oder 15min länger als bei der ersten Runde beendete ich die Radstrecke dann doch noch als 12 bester Athlet.

Mittlerweile war das Wetter auch schon ganz schön heiss geworden und ich freute mich auf die 2. Waserflasche in der Wechselzone. Leider lag der Wechselzonensack aber die ganze Zeit an der Prallen Sonne, was zur Folge hatte, dass die Wasserflasche fast siedendes Wasser hatte, das selbst um sich zu netzen fast zu Warm war. Halb so schlimm, kurz nach dem Wechsel kam ja bereits die erste Verpflegung.

Aber waren die Beine bereits schwer und weich... und der Hüftbeuger tat auch schon ordentlich weh... Das wird ja ein interessantes Rennen mit solchen Beinen, aber es sind ja nur noch 40km oder 6 Runden :-/  dachte ich mir. Erstaunlicherweise ginge es nach 2-3 etwas besser und die erster 7km Runde war ganz OK, auf der 2. Runde kam der Hüftbeuger aber wieder gang schön heftig... nur nicht laufen war mein Gedanke, mit Cola (was ich normalerweise erst die letzten 10-12km nehme) versuchte ich mich etwas gegen das Gefühl laufen zu müssen anzukämpfen und nur bei den Verpflegungsposten kurz zu laufen.

Der Pace wurde trotzdem etwas länger und die Schrittlänge grösser (zu gross). Das Ziel mit einem Marathon in unter 3:30 am Elbaman wurde aber eindeutig nicht mehr realisierbar. Der Hüftbeuger tat mir zu fest weh und ich konnte das Bein nicht mehr ohne dass es schmerzte hochheben. Es ist immer noch meine Freizeit und irgendwie auch Ferien, deswegen sollte es ja nicht nur ein Leiden sein und verdienen tue ich auch nichts, also laufen wir eben ein Stück... so ging es mit den Muskeln wieder etwas, mal Laufen, mal Joggen im Wechsel. Auf der 3. Runde wurde von einem lokalen Einwohner gesüssten Kaffee angeboten, da konnte ich nicht nein sagen ;-) war im Fall super *g*.

Irgendwie habe ich es dann auf die 6. Runde und zum letzten Wendepunkt geschafft wo mich ein Sanitäter irgend was fragte, was vermutlich hiess ob es noch gehe und dass ich nicht so gut aussehe... Ich sagte „last lap, just finish“ und „torkelte“ weiter in Richtung Ziel...

Zwar auf den Felgen und mit einer Beinmuskulatur die komplett zu gemacht hat und wohl kurz vor dem versagen war, aber irgendwie trotzdem happy, denn trotz zeitweiligem Leiden ist dieser Event doch immer wieder schön und einer der schönsten, wenn nicht gar der schönste den ich bis jetzt gestartet bin.

Dank dem Adrenalin das ich auf den letzten 2km verspürte und der Gewissheit, dass das Ziel bald kommt gingen die Beine auf dem letzten Kilometer wieder wie von selber und ich konnte nochmals aufdrehen womit ich noch einer oder 2 Athleten überholen konnte. Auf der Zielgeraden sah ich nochmals einer vor mir, war aber ganz schön am Limit. Sybille, die an der Zielgeraden stand rief ich zu, dass ich vermutlich jemand im Ziel brauche der mich stützt und drückte nochmals voll in die Eisen nach dem alles oder nichts Prinzip. Der etwas überraschte Athlet vor mir versuchte mitzuziehen und mit einem spannenden Finish Sprint konnte ich ihn doch noch überholen und wurde am ende Overall 9ter am Elbaman 2015

Zum Glück hatten diverse andere Athleten auch recht Probleme, sonst wäre meine Laufzeit von 3:53.XX kaum die 25te Laufzeit Overall geworden.

In meiner Age Group reichte es damit sogar (für mich erfreut überraschend) auf dem 2. Platz.

Verdient ging es nach dem Auschecken und Duschen fein Essen und Montags nach der Rangverkündigung bereits wieder heimwärts in Richtung Schweiz, schliesslich geht es mit der Arbeit heute Dienstag wieder weiter.

Eins ist aber sicher, nächstes Jahr werde ich voraussichtlich wieder am Start auf der wunderbaren Insel am gut organisierten Elbaman sein. Herzlichen Dank auf jeden Fall an die Organisatoren sowie auch meine Supporter und Sponsoren :-) 

Jetzt heisst es aber erst mal Triathlon Saisonpause und bald auch 4-6 Wochen komplette Pause und erholen und für die Prüfungen lernen sowie langsam aber dafür sauber die Form für die Saison 2016 anfangen aufzubauen

 

PS: Jemand im 2016 auf Elba mit dabei ?

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;-)

 

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Halbironman Zell am See – 29.08.2015

Die Vorfreude war sehr gross, aber auch ein mulmiges Gefühl begleitete mich. Meine ersten zwei Halbironmans in diesem Jahr gingen voll in die Hosen. Werde ich es dieses Mal ohne Aufgabe und ohne Disqualifikation schaffen?

 Um 6:45 war schon der Schwimmstart. Beim Schwimmen versuchte ich mich auf einen sauberen Armzug zu konzentrieren, damit ich mich irgendwie mit den Gedanken beschäftigen konnte. Wegen Motivationsmangel im Schwimmen war ich seit einem Monat kaum noch im Wasser, deswegen waren meine Erwartungen nicht all zu hoch. Mit einer Zeit von 35:52 stieg ich aus dem Wasser. Waw, so schnell war ich ja noch nie auf dieser Distanz :-)  Mit etwas mehr Motivation ging es auf die 90km Radstrecke. Am frühen Morgen waren die Temperaturen gar etwas kalt. Bis zum bevorstehenden Aufstieg von 13km fror ich nur einmal auf dem Rad. Mit Eiszapfen als Beine versuchte ich einen guten Rhythmus zu finden, was nicht einfach war. Beim Aufstieg erwachten die Beine langsam so dass ich endlich ein gutes Tempo fand. Auf dem höchsten Punkt angekommen freute ich mich auf die Abfahrt. Letztes Jahr strömte es in Regen, aber dieses Jahr konnte ich die Abfahrt so richtig geniessen. Bis zu Kilometer 50 ging es mir sehr gut und es lief auch rund. Ab da hatte es Gegenwind und die Stecke führte durch mühsame Ecken die einem aus dem Konzept brachten. Bis Kilometer 70 kam ich überhaupt nicht mehr in die Gänge. Die Motivation war auch weg und ich hatte es satt auf dem Rad zu sitzen und in die Pedale zu treten. Irgendwie kam ich einfach nicht vom Fleck. Nach dem „kurzen“ Durchhänger konnte ich mich wieder aufraffen und nochmals so richtig Gas geben. Nach 3:00:39 waren die 90km auch geschafft. Leider konnte ich die 3h Marke knapp nicht knacken ;-) Gegen die Mittagszeit war ich dann auf der Laufstrecke für den Halbmarathon und es wurde richtig heiss bis 30 Grad. Ich als Schattengewächs bin nicht so Hitze tauglich. Jetzt musste eine Taktik her, damit ich nicht überhitze. Bei jedem Verpflegungsposten habe ich einen kurzen Stopp eingelegt um mir eine richtige Dusche zu verpassen für die Körpertemperatur tief zu halten. Zwar habe ich dadurch etwas Zeit verloren, aber auf der zweiten Runde hat sich meine Taktik als klug gezeigt und ich konnte noch so richtig aufdrehen und machte einige Plätze gut. Mit einer Zeit von 1:47:55 bin ich mehr oder weniger zu frieden. Vielleicht hätte noch mehr drin gelegen, wenn ich nicht immer angehalten hätte. Aber ob ich mich dann gut abgekühlt hätte, weiss ich nicht. Es ist wie es ist…… Mit einer Gesmatzeit von 5:33:28 bin ich doch sehr happy! :-) Overall wurde ich 32 von 370.

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Ironman Zürich Switzerland 19. Juli 2015

Ironman Zürich Switzerland 19. Juli 2015

Der Ironman Switzerland 2015 ist auch schon wieder Geschichte. Nur 3 Wochen nach dem IRONMAN FRANCE war es ein sehr hartes Rennen, nicht zuletzt auch wegen der Wärme und Luftfeuchtigkeit am RaceDay... und ja, 3 Wochen sind und bleiben nun mal nur 3 mickrige Wochen Erholung zwischen 2 Rennen wenn man 100% und mehr arbeitet. 

Auch wenn ich mit der Zeit und meinen Schwimm- und Radleistungen nicht ganz zufrieden bin muss ich sagen, dass ich es mir schlimmer vorgestellt hatte:

Mit dem Rolling Schwimmstart war es etwas speziell zum Schwimmen, da man nicht wusste wo man war. Auch fehlte mir der druck im Wasser etwas auf der ersten Runde und ich kam etwas enttäuscht von meiner Schwimmzeit aus dem Wasser, weshalb ich mir in der Wechselzone auch schön Zeit liess bevor es aufs Rad ging... 

Auf dem Rad konnte ich anfangs ordentlich losfahren, musste aber etwas Druck wegnehmen, da mir nach Nizza doch noch etwas die Kraft fehlte um sauber durchgehend Druck machen zu können, zudem machte mir die hohe Luftfeuchtigkeit und mangelnde Möglichkeit sich zu kühlen etwas zu schaffen.

Einigermassen gut bin ich dann doch in die 2. Wechselzone in Zürichgekommen wo ich mir ein wenig Zeit liess um die Schultern einzuschmieren... so viel Zeit muss sein *lol*

Relativ locker und entspannt lief ich dann auf die Laufstrecke wo ich wirklich sehr froh um alle meine Freunde, Familie Bekannten und "Fans" war welche mich tatkräftig angefeuert haben. 

Dank dem super service an den Verpflegeposten mit Getränken, Wasser und vor allem Schwämmen und EIS bekam ich die Körpertemperatur auf der Laufstrecke rasch wieder auf ein normales Level herunter und konnte, mit genügend Zeit zum Kühlen bei den jeweiligen Posten, recht sauber durchlaufen bis zur 3. Runde wo es dann so kurz vor der 4. Runde schon langsam ans kämpfen ging. Die Beine waren wohl schon noch nicht ganz erholt vom letzten IM. Mit einer doch recht konstanten Pace auf der ganzen Laufstrecke bin ich dann mit fast der gleichen Zeit wie in Nizza in Zürich ins Ziel gekommen und sehr happy über meinen 15.AgeGroup und Overall 92. Platz bei so harten Bedienungen.

Next Race:

Ironman 70.3 World Championship in Zell am See-Kaprun

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Zürich Triathlon 18.07.2015 – Olympische Distanz

Zürich Triathlon 18.07.2015 – Olympische Distanz

Gefreut habe ich mich riesig auf den Triathlon. Nur vor dem Schwimmen hatte ich etwas Bammel. Letztes Jahr war es ganz übel. Das war ein riesen Gedränge und eine „Schlägerei“. Beim Schwimmstart stellte ich mich also ganz links ein. Meine Taktik war, dass ich das Gedränge umgehen kann. Also nahm ich die paar Meter mehr schwimmen sehr gerne in Kauf. Wir waren etwa 5 Frauen (von ca. 250), die dann das Floss links um schwammen. Alle anderen nahmen den direkteren Weg und schwammen rechts rum. Bei der ersten Boje trafen wir wieder auf die anderen. Bis dahin hat sich das Gedränge schon etwas verteilt. So konnte ich die 1.6km in meinem Rhythmus schwimmen. Mit der Zeit bin ich so halb zu frieden. Ohne Neo sind die Zeiten sicher langsamer, aber meine Armfrequenz lässt immer noch zu wünschen übrig. Die 40km lange Radstrecke war drei Mal die gleiche Runde, sprich drei Mal den Heartbreak Hill hoch. Die Beine fühlten sich wie Pudding an. Eigentlich sollten die doch Druck auf die Pedale bringen, aber sie verweigerten die Arbeit. Entweder lag es an dem heissen schwülen Wetter, oder die Magen-Darm Grippe vor zwei Wochen holte mich hier ein. Ich versuchte mein Bestes aus den Beinen zu holen. Die 10km Laufstrecke war dann voll meine Disziplin. Ich fand schnell mein Tempo und lief sehr regelmässig. Was ich beim Radfahren verloren habe, konnte ich beim Laufen wieder wettmachen. Wie viel Frauen ich überholt habe, weiss ich nicht. Aber es waren doch einige! :-) Am Schluss lief ich in meiner AK auf den 4. Rang von 64. War doch etwas überrascht über den Rang, weil ich mich vor allem auf dem Rad nicht so toll gefühlt und viel Zeit verloren habe.

 

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Iron Girl Run Nizza 28.06.2015

Iron Girl Run Nizza 28.06.2015

Damit es mir beim Supporten von Ralph am Ironman nicht zu „langweilig“ wird, habe ich mich für den Iron Girl Run angemeldet. Das ist ein 5km Lauf für die Frauen. Der findet am Morgen statt, während dem die Triathleten auf der 180km Velostrecke unterwegs sind. Somit kann ich mir die Zeit vertreiben und habe auch gleich ein Training gemacht! Das war eigentlich meine Absicht mit diesem Lauf. 1‘000 Frauen waren am Start. Beim Start versuchte ich mich ganz vorne einzureihen, da ich keine Lust hatte Slalom zu rennen. Kurz nach dem Start war ich schon an dritter Position. Irgendwie ein komisches Gefühl, da noch fast 1000 Frauen hinter mir her rennten. Ich fühlte mich regelrecht verfolgt. Eigentlich wollte ich doch nur einen „gemütlichen“ Lauf machen, aber irgendwie wollte ich auch nicht, dass ich noch überholt werde. Also versuchte ich mein Tempo so hoch wie möglich zu halten. Bei der Kehrtwende bei 2.5km sah ich dann meine Verfolgerinnen. Ein paar Meter hinter mir waren schon die nächsten. Also schön dranbleiben und Gas geben. Ich traute mich gar nicht umzudrehen, da ich immer das Gefühl hatte ich werde überholt. 500m vor Ziel traute ich mich dann doch kurz einen Blick nach hinten zu werfen. Weit und breit war gar niemand mehr zu sehen. Phu, jetzt noch Endspurt und ich habe das Ziel erreicht. Vom Start bis ins Ziel konnte ich den dritten Platz halten. Da war ich doch etwas stolz auf mich! :-) Langsam kommt die Schnelligkeit wieder, trotz wenigen Lauftrainings.

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Zytturm Triathlon 21.06.2015

Zytturm Triathlon 21.06.2015

Letztes Jahr war der Zytturm Triathlon Short Distanz der erste Wettkampf nach meiner Hüft OP. Ich war sehr gespannt, ob ich dieses Jahr schneller bin oder nicht. Nach den beiden misslungenen Triathlons kann es doch nur besser werden! Schon beim Einchecken meinte es Petrus mit uns nicht gut. Es hat nur einmal geregnet. Der See war sogar „angenehm“ warm gegenüber der Lufttemperatur. Das Schwimmen verlief sehr gut. War knapp eine Minute schneller als letztes Jahr. Beim Wechsel auf das Rad geschah mir ein Missgeschick. Beim Anziehen der Ärmlinge bin ich mit der Hand ausgerutscht und habe mir voll einen Kienhacken versetzt. Trotz Kieferschmerzen wollte ich so schnell wie möglich aufs Rad und versuchte die Schmerzen zu verdrängen. Auf dem Rad fühlte ich mich von Anfang an super. Habe fast nur überholt, das hat mich natürlich sehr angespornt. Mit einem 34.5 Schnitt bin ich sehr zufrieden. Die Radstrecke war 2km länger als letztes Jahr. Auf der Laufstrecke gab ich nochmals alles und konnte noch einige Frauen überholen. Das gab mir doch ein sehr gutes Gefühl und es machte riesen Spass! :-) Auch auf der Laufstrecke konnte ich mich deutlich verbessern als zum Vorjahr. Bei der berühmtberüchtigten vierten Disziplin habe ich noch grosses Potential nach oben. Ich verliere viel zu viel Zeit beim Wechsel. Gegenüber letztem Jahr habe ich dort deutlich mehr Zeit eingebüsst. Ja und meine Zähne müssen jetzt „geflickt“ werden. Ganz ohne Zwischenfall geht es bei mir wohl nie! :-). Overall 13 von 103 / AK 8

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Wettkampfbericht Frauenlauf

Wettkampfbericht Frauenlauf

Da ich am letzten Wochenende in Rapperswil den Ironman 70.3 bestritt (mit der Zeit von 4:59h bin ich übrigens soweit zufrieden!), war ich am jetzigen Wochenende noch alles andere als erholt. Aber mit dem bernischen Boden hatte ich schlichtweg noch eine Rechnung offen! Ich wollte die 10km dieses Jahr unbedingt unter 40:00min. laufen! Im letzten Jahr waren es nämlich noch deren 40:00:01 - und das nervte mich ein wenig. ;-)
Im Wissen, dass meine Beine schmerzen und die Lunge schreien würde, fuhr ich also am Sonntagmorgen mit dem Velo in die Stadt und machte mich kurz warm. Da ich ein wenig spät dran war, gings dann auch schon bald los. Ich stand an der Startlinie und wagte mich noch einen Schritt nach vorne, direkt hinter die Schnellsten. Ich wollte am Anfang bewusst ein wenig "dreinschiessen" und mit der Spitze mitlaufen, einfach um zu schauen, wie das so tut. Es tat WEH und ging nur ca. 0.7km - dann musste ich die Spitzengruppe von 4 Läuferinnen ziehen lassen und fragte mich, wie man bloss so schnell laufen kann. Danach überholten mich 3-4 Läuferinnen, wir blieben aber immer in einer Gruppe zusammen und liefen die ersten 5km gemeinsam. Auf der zweiten Runde konnte ich mein Tempo weitgehenst halten und mir so einen kleinen Vorsprung erarbeiten. Nur Nicole Fichter lief mit und wir lieferten uns auf den letzten 3km ein spannendes Duell. Bergauf war sie immer ein Tick schneller und ich musste auf der Ebene wieder Zeit gutmachen. Auf den letzten 300m zog ich das Tempo aber nochmals ein wenig an und merkte, dass hier definitiv meine Grenzen lagen! Diejenigen von Nicole aber glücklicherweise auch, und so konnte ich mir mit einem kleinen Schlussspurt die Zeit von 39:07min. und den 5. Rang Overall erlaufen. Damit bin ich vor allem unter den gegebenen Umständen mehr als zufrieden! Jetzt heisst es, Training und Erholung gut dosieren! Am nächsten Wochenende steht der Biennathlon als Couple auf dem Programm!

 

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Ironman 70.3 Rapperswil: Pollenmedis – Disqualifikation

Ironman 70.3 Rapperswil: Pollenmedis – Disqualifikation

Am Samstagmorgen hatte ich in Zürich starke Pollenbeschwerden. Meine Medis hatte ich zu Hause vergessen. Also düste ich in die nächste Apotheke um welche zu kaufen. Meine Medis hatten sie leider nicht. Die Apothekerin empfahl mir aber andere die ich dann auch kaufte. Am späteren Nachmittag machte ich dann mein obligates Footing. Meine Beine fühlten sich sehr schlapp und leer an. Lag wohl an der Hitze bei 30 Grad. Am Sonntag wird es dann schon gehen und die Beine werden erwachen, das war meine Devise. Am Sonntag um 8:05 Uhr war es dann so weit. Das Schwimmen, na ja, ist und wird wohl nie meine Stärke. Mit dem Neo kriege ich es einfach nicht auf die Reihe. Nach knappen 37:00min stieg ich aus dem Wasser. Ab auf die Radstrecke von 90km. Schon auf den ersten paar Metern merkte ich, dass heute nicht mein Tag ist. Die Beine waren immer noch schlapp und leer. Das wird ein happiger Tag. Ich kämpfte mich von Kilometer zu Kilometer.10km vor dem Wechsel versuchte ich die zwei vor mir zu überholen, aber brauchte wohl zu lange. Neben mir tauchte ein Schiri auf und zeigte mir die blaue Karte. Blaue Karte?!? Was bedeutet das?!? Auf die neue Saison hin haben die Karten etwas geändert und ich hatte das Reglement nicht im Kopf. Also fragte ich den Schiri was ich jetzt machen müsse. Er meinte, ich solle einfach 10 Meter Abstand halten. Gesagt getan, schön brav mehr Abstand halten. Nach über 3h07 war die Qual überstanden. Jetzt stand noch der Halbmarathon bevor mit schlappen Beinen. Bei jeder Verpflegung bin ich kurz gelaufen, habe die Beine gelockert und habe mich mit viel Wasser abgekühlt. Es wurde 30 Grad warm und auf der Laufstrecke hatte es kaum Schatten. Nach 1h57 war auch dieser Kampf überstanden. Mit einer Zeit von 5h50 bin ich nicht wirklich zufrieden. Aber mit den ganzen Umständen bin ich froh, die Ziellinie erreicht zu haben. Am Abend wollte ich nochmals die Rangliste anschauen und da war ich auf einmal nicht mehr drauf. Hmmm…. Hat das etwas mit der blauen Karte zu tun? Natürlich, bei der blauen Karte hätte ich 5 Minuten in der Penaltibox absitzen sollen. Da ich dies nicht gemacht habe und dem Schiri glaubte, wurde ich disqualifiziert. Es ist wie es ist, ändern konnte ich es nicht mehr. Was für mich aber das grössere Rätzel war, waren meine Beine. Warum fühlten sich meine Beine so an? Zu Hause las ich dann die Nebenwirkungen der Pollenmedis. Und siehe da, die häufigste Nebenwirkung sind Muskelkrämpfe! Mein Fazit vom Rennen: Traue nie einem Schiri – Lerne das Reglement schön brav auswendig – Nimm nur Medis, welche du auch kennst.

 

Hier ein paar Beweise, dass ich tatsächlich gestartet und ins Ziel gekommen bin, obwohl ich auf der Rangliste gelöscht wurde! :-)