Eine Sportmassage bringt den Körper in Bestform

Sportler beanspruchen ihre Muskulatur stärker als Menschen, die sich nicht oder nur selten körperlich betätigen. Von Zeit zur Zeit kann es daher zu Überlastungen kommen, die sich mit einer speziellen Form der Massage beseitigen lassen. Lesen Sie im Folgenden, welche Vorteile es mit sich bringt, regelmässig eine Praxis für Sportmassage aufzusuchen.

 

Mehr Lockerheit und Spritzigkeit

Um sportliche Höchstleistungen zu bringen, muss der Körper sich in einem funktionsfähigen Zustand befinden. Die Muskulatur spielt hierbei eine entscheidende Rolle: Ist diese gut durchblutet, stellt sich eine Lockerheit ein, die es dem Sportler erlaubt, sich schnell und geschmeidig zu bewegen. Hochsprung-Weltrekorde oder 100-Meter-Zeiten unter 10 Sekunden wären ohne regelmässige Sportmassagen nicht denkbar.

Eine Sportmassage trägt aber nicht nur dazu bei, die Leistungsbereitschaft des Körpers zu erhöhen – sie vermittelt dem Sportler auch das Gefühl, in Bestform zu sein. Der psychologische Aspekt einer Massage ist nicht zu unterschätzen: Wer sich voll auf seinen Körper verlassen kann, macht sich keine Gedanken über mögliche Verletzungen und kann sein maximales Leistungspotenzial abrufen.

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Ein weiterer Vorteil von Sportmassagen ist die Verringerung des Verletzungsrisikos. Wenn eine Massage das Aufwärmen auch nicht ersetzen kann, hilft sie doch dabei, den Körper auf die bevorstehende Belastung vorzubereiten. Durch die gesteigerte Durchblutung wird Verletzungen an der Muskulatur sowie an den Sehnen, Bändern und Gelenken vorgebeugt. Zusätzlich trägt ein Besuch im Massageinstitut dazu bei, nachhaltigen Muskelkater zu vermeiden.

 

Verbesserung der Regeneration

Im Unterschied zur Anregungsmassage, die vor dem sportlichen Leistungseinsatz durchgeführt wird, erfolgt die Regenerationsmassage nach dem Abwärmen. Das Ziel ist die Regeneration der Muskulatur und die Bekämpfung der Symptome von peripherer Ermüdung (z.B. verlangsamte Bewegungen oder schwere Beine).

Bei Regenerationsmassagen steht der Teil der Muskulatur im Mittelpunkt, der sportartspezifisch am meisten beansprucht wird. Bei Fussballern sind dies die Oberschenkel und Waden, bei Tennisspielern konzentriert sich der Therapeut auf die Schultern und Oberarme des Sportlers. Eine solche Massage dauert ca. 20 bis 30 Minuten und wird langsam und dehnend durchgeführt.

In der Regel kommen bei Regenerationsmassagen Griffe wie Schüttlungen oder Knetungen zur Anwendung. Bei Bedarf werden spezielle Dehnungsgriffe angewendet, um während des Wettkampfs entstandene Krämpfe zu behandeln. Der Sportler wird in einen Entspannungszustand versetzt, der sich positiv auf die Regenerationsfähigkeit des Körpers auswirkt.

 

Therapie von Verletzungen

Fast jeder Sportler hat früher oder später mit Zerrungen, Verklebungen oder Verstauchungen zu kämpfen. Ebenso verbreitet ist die Tendinitis, eine Entzündung der Sehnen, die bei dauerhafter Überbeanspruchung des Körpers auftritt. Bei allen genannten Beschwerden können Sportmassagen wirkungsvoll eingesetzt werden, um eine Linderung der Symptome zu erzielen und den Heilungsprozess zu unterstützen.

Der Muskelfaserriss ist eine weitere Verletzung, das sich mit einer Sportmassage hervorragend behandeln lässt. Bei diesem Krankheitsbild sind in der Regel die Oberschenkel- und die Wadenmuskulatur betroffen. Das Ausmass der Muskelschädigung ist grösser als bei einer Zerrung; die Heilung kann bis zu 16 Wochen in Anspruch nehmen.

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Eine Sportmassage beschleunigt die Regeneration der Muskelfasern. Der Therapeut dringt tief in das Gewebe des Sportlers ein und löst Verklebungen, sodass die Schmerzen merklich zurückgehen. Im günstigsten Fall kann der Heilprozess nach einem Muskelfaserriss um mehrere Wochen verkürzt werden.

 

Entspannung der Faszien

Die Faszien sind Weichteilkomponenten des Bindegewebes, die den gesamten Organismus durchdringen und für die strukturelle Integrität des Körpers sorgen. Hierzu zählen vor allem kollagene faserige Bindegewebe, aber auch Bänder, Sehnen, Sehnenplatten (Aponeurosen) und Muskelsepten. Sie dienen ausserdem als elastische Stossdämpfer bei Bewegungen und helfen dem Immunsystem bei der Abwehr von Krankheitserregern.

Die Bedeutung der Faszien für den menschlichen Bewegungsapparat kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Sind sie in ihrer Funktion beeinträchtigt, ist die Beweglichkeit erheblich eingeschränkt. Die myofasziale Entspannung mittels Sportmassage führt dazu, dass sich das innere Gerüst des Körpers regeneriert. Als Folge erhöht sich die physische Mobilität und damit auch die Leistung des Sportlers.

 

Geringe Zuzahlung

Die Versicherungsträger sind von der Wirksamkeit der Sportmassage offenbar überzeugt: Sie übernehmen in der Regel 70 bis 90 Prozent der Behandlungskosten, sofern der Patient eine Zusatzversicherung für komplementäre Heilmethoden abgeschlossen hat. Nähere Informationen zu diesem Thema gibt es bei der Krankenkasse.

Ihr Massage Institut in Bern

Massage Institute gibt es in Bern in so grosser Zahl, dass die Auswahl äusserst schwer fällt. Alleine im Bereich der Innenstadt existieren derzeit mehr als zwanzig Studios. Nimmt man das restliche Stadtgebiet hinzu, erhöht sich die Zahl der Anbieter auf mehr als fünfzig.

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Wenn Sie ein Massage Institut in Bern suchen, bei dem Sie aus einer breiten Palette an Therapiemöglichkeiten wählen können, finden Sie in Activepeople den idealen Ansprechpartner. Unser Behandlungsspektrum reicht von der medizinischen Massage über die Craniosacral Therapie bis hin zur Elektrotherapie.

 

Bei uns sind Sie in den besten Händen

Unser Massage Institut in Bern wird von Ralph Castelberg geleitet, einem medizinischen Masseur mit Eidgenössischem Fachausweis (FA). Seine Ausbildung absolvierte der Spitzen-Snowboarder und -triathlet an der Bündner Medizinischen Massagefachschule (BMMD) in Davos.

Nach verschiedenen Weiter- und Zusatzausbildungen (unter anderem in der Craniosacral Therapie und der Lymphdrainage) arbeitete er in einer Physiotherapie-Praxis in Chur. Dort betreute er das örtliche Unihockey Nati A-Team sowie die Eishockey Nati B EHC Chur. Weitere berufliche Stationen waren das Kurzentrum Rheinfelsen, die Swiss Olympic Medical Base in Leukerbad und die Geroldswiler Ost-West Therapiewelten.

Anfang 2012 eröffnete Ralph Castelberg seine eigene Praxis „ActivePeople Training und Therapie“ in der Berner Schwarztorstrasse. Neben seiner Funktion als Masseur ist er dort auch als TRX-, Cycling- und Sypoba-Instruktor sowie als Personal Trainer tätig. Sein medizinisch-therapeutisches Wissen und seine umfangreichen Erfahrungen aus seiner langjährigen Sportlerkarriere gibt er als Masseur und Trainer an seine Klienten weiter.

 

Professionelles Kinesiotaping

Schmerzen einfach wegtapen lassen – dies war für Sportler bis vor einigen Jahren noch ein Wunschtraum. Inzwischen ist das Kinesiotaping („K-Taping“) eine weitverbreitete Methode der Schmerzbekämpfung. In zahlreichen Spitzenclubs lassen sich die Athleten bunte Tapes auf ihren Körper kleben, um trotz Verletzungen weiter an Wettkämpfen teilnehmen zu können.

In unserem Massage Institut in Bern können Sie sich von erfahrenen Physiotherapeuten professionell tapen lassen, um den betroffenen Körperabschnitt bei akuten Überbeanspruchungen zu entlasten und den Heilungsprozess zu beschleunigen. Zu den weiteren Indikationen, bei denen das Kinesiotaping eine wirksame Therapieform ist, zählen unter anderem Hämatome, Muskelhartspann, Fehlbelastungen sowie Band- und Sehnenverletzungen.

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Im Unterschied zum Leukotaping, das eher als stabilisierende Massnahme zu sehen ist, ist das Kinesiotaping ein ganzheitlicher Therapieansatz. Das Ziel besteht darin, die Selbstheilungskräfte des Patienten zu aktivieren. Die Mobilität bleibt vollständig erhalten, was gegenüber dem „klassischen“ Taping ein bedeutender Vorteil ist. Weitere Pluspunkte sind die Aktivierung des lymphatischen Abflusses und eine Verbesserung der Mikrozirkulation.

 

Termine einfach online buchen

Als fortschrittliches Massage Institut in Bern bieten wir unseren Klienten die Möglichkeit, ihre Behandlungstermine online zu buchen. Klicken Sie hierzu auf den Link „Termine online buchen“ im Hauptmenü. Sie werden dann zu einem Formular weitergeleitet, in das Sie einige Daten eintragen. Dazu gehören unter anderem die Art der gewünschten Behandlung (z.B. Sportmassage, Fussreflexzonentherapie oder medizinische Massage) und die Kostenübernahme (Zusatzversicherung/Selbstzahler). Anschliessend wählend Sie einen der noch freien Termine aus.

Alternativ können Sie Ihren Termin auch über unsere kostenlose App reservieren. Diese ist sowohl für Apple- als auch für Android- und Windows-Geräte erhältlich. Indem Sie die Anwendung herunterladen und installieren, profitieren Sie von exklusiven Angeboten und erhalten News direkt auf Ihr Handy. Daneben können Sie sich über die Anwendung auch für Gruppenkurse (z.B. RTX, Sypoba oder Indoor-Cycling) anmelden.

Springt bei einer Massage in Bern die Krankenkasse ein?

Die Frage, ob die Kosten für eine Massage in Bern von der Krankenkasse übernommen werden, ist für die meisten Patienten von enormer Bedeutung. Die Preise für eine klassische Massage liegen in Praxen, deren Tarife sich nach der Tabelle des VDMS (Verband der Medizinischen Masseure Schweiz) richten, zwischen 60 und 120 CHF pro Sitzung. Für eine Serie von sechs Behandlungen werden somit zwischen 360 und 720 CHF fällig.

Damit eine Massage in Bern über die Krankenkasse abgerechnet werden kann, ist eine Zusatzversicherung vonnöten. Da es sich bei einer Massage um eine komplementäre Therapiemassnahme handelt, reicht die Grundversicherung zur Deckung der Kosten nicht aus. Der Patient muss vor Beginn der Behandlung eine ärztliche Verordnung vorlegen – ansonsten müssen die Kosten selbst getragen werden.

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Nicht immer kommt die Zusatzversicherung für den vollen Rechnungsbetrag auf. Erfahrungsgemäss beteiligen sich jedoch die meisten Versicherungen mit einem gewissen Betrag an Behandlungen wie der manuellen Lymphdrainage, der Craniosacraltherapie und der Fussreflexzonenmassage. Auch bei der medizinischen Massage erstatten die meisten Versicherer einen Teil der Kosten.

 

Bei Zusatzversicherungen gibt es keinen Aufnahmezwang

Es sollte beachtet werden, dass die Krankenkassen bei der Zusatzversicherung keinem Aufnahmezwang unterliegen. Dies bedeutet, dass Aufnahmeanträge abgelehnt werden können. Es ist ausserdem möglich, dass Anträge mit einem Vorbehalt versehen werden, wenn die Versicherung den Antragsteller als Risikopatienten einstuft.

Der Vorbehalt kann zeitlich befristetet oder auch unbefristet sein. Nimmt man Leistungen aus dem betreffenden Versicherungszweig in Anspruch, werden die Kosten für die Massage in Bern nicht von der Krankenkasse übernommen. Vorsicht: Die Kassen haben das Recht, auch nachträglich Vorbehalte anzubringen – dann nämlich, wenn jemand beim Ausfüllen des Antrags unvollständige oder falsche Angaben gemacht hat.

Hat man bereits eine Zusatzversicherung und möchte zu einem anderen Versicherungsträger wechseln, sollte die bestehende Zusatzversicherung erst dann gekündigt werden, wenn die Bestätigung für die Aufnahme in die neue Kasse vorliegt. Ansonsten kann es aus den oben genannten Gründen sein, dass die Kosten für Massagen in Bern nicht von der Krankenkasse getragen werden.

 

Langsam setzt bei den Versicherern ein Umdenken ein

Wie Yoga, Homöopathie und Akupunktur fallen auch Massagen in den Bereich der begleitenden Therapien. Es besteht jedoch durchaus die Möglichkeit, dass sich die diesbezügliche Politik der Krankenkassen schon bald ändern wird. Alternativmedizinische Behandlungen sind nicht nur in der Schweiz, sondern weltweit auf dem Vormarsch. Schon heute gehen mehr als 10 Prozent der Schweizer regelmässig zur Massage, und es werden jährlich mehr.

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Bisher wurde häufig das Argument der fehlenden wissenschaftlichen Anerkennung ins Feld geführt, wenn es um die Übernahme der Kosten ging. Langsam, aber sicher setzt in dieser Frage ein Umdenken ein: Viele Verantwortliche in den Versicherungen sind inzwischen offen für alternative Therapiekonzepte, sodass es durchaus denkbar ist, dass in einigen Jahren jede Massage in Bern von der Krankenkasse bezahlt wird.

Eines steht jedenfalls fest: Die Wirtschaftlichkeit, die für die Krankenkassen nach wie vor den wichtigsten Aspekt bei der Übernahme von Behandlungskosten darstellt, ist bei Massagen allemal gegeben. Insbesondere bei chronischen Krankheiten wie Rückenschmerzen und Wirbelsäulenarthrose bewirken Massagebehandlungen eine deutliche Besserung des Zustands, sodass der Patient schneller wieder arbeitsfähig ist.

Vier Gründe, um regelmässig zur Massage in Bern zu fahren

Bern ist eine Stadt, in der länger und intensiver gearbeitet wird als in anderen Orten der Schweiz. Lediglich in Zürich wenden die Bürger noch mehr Zeit für ihre berufliche Tätigkeit auf. Da ist es nur natürlich, wenn sich von Zeit zu Zeit gewisse Müdigkeits- und Verschleisserscheinungen zeigen.

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Eine Massage in Bern sorgt dafür, dass Körper und Seele sich von den Strapazen des Alltags erholen können. In einem Massagesalon herrscht eine andere Atmosphäre als auf den lauten Strassen der Hauptstadt: Sobald man die Räumlichkeiten betritt, lässt man alles Unangenehme hinter sich und taucht in eine Welt ein, in der die Entspannung im Vordergrund steht. Lesen Sie weiter und erfahren Sie, warum es sich lohnt, regelmässig zur Massage nach Bern zu fahren.

 

Bessere Immunabwehr und vermindertes Entzündungsrisiko

Es ist eine Tatsache: Wer regelmässig zur Massage nach Bern fährt, wird seltener krank. Schon eine einmalige Massage erhöht nachweislich die Zahl der Lymphozyten, deren Aufgabe es ist, Eindringlinge wie Viren und unerwünschte Bakterien zu vernichten. Schlackenstoffe (insbesondere Toxine) werden durch Massagen gelöst, sodass sie ausgeleitet werden können. Darüber hinaus werden die Organe stärker durchblutet und mit mehr Sauerstoff versorgt. Die Folge: Der Körper wird leistungsfähiger und kann Krankheitserreger besser abwehren.

Bei Massagen werden nicht nur körperliche, sondern auch seelische Verspannungen gelöst. Hierdurch ist der Patient in der Lage, Stress schneller und effektiver abzubauen. Neueste Untersuchungen kommen zu dem Schluss, dass mehr als 80 Prozent aller Krankheiten auf Stress zurückzuführen sind. Wer sich des Öfteren bei einem Spezialisten für Massage in Bern sehen lässt, kann künftig auf einen Grossteil seiner Arztbesuche verzichten.

Darüber hinaus gibt es konkrete Hinweise darauf, dass durch Massagen das Entzündungsrisiko abnimmt. Kanadische Forscher stellten fest, dass durch Massage stimulierte Zellen weniger entzündungsfördernde Botenstoffe ausschütten. Die im Rahmen der Studie gewonnen Erkenntnisse sollen in Zukunft genutzt werden, um Massagen verstärkt als Mittel zur Infektionsprophylaxe einzusetzen.

 

Mehr Zufriedenheit und Arbeitsproduktivität

Immer mehr Unternehmen entscheiden sich, mit einem Spezialisten für Massage in Bern zusammenzuarbeiten. Die Erfahrung zeigt, dass zufriedene und motivierte Mitarbeiter eine weitaus höhere Arbeitsleistung abliefern als Angestellte, die mit sich und ihrem Arbeitsumfeld hadern. Schon einige Minuten Entspannung pro Tag (z.B. in der Mittagspause) genügen, um die Laune der Mitarbeiter deutlich zu bessern.

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Auch viele Menschen in leitenden Positionen machen sich die Vorteile, die regelmässige Massagen in Bern bieten, zunutze. So mancher Top-Manager sucht einmal wöchentlich eine Praxis für Physiotherapie auf, um sich massieren zu lassen und den Akku wieder aufzuladen.

 

Schnellere Regeneration des Muskelapparats

Massagen beschleunigen die Regeneration erschöpfter Muskeln. Dies gilt insbesondere für die Sportmassage, die in Proficlubs ein Teil der täglichen Trainingsroutine ist. Das Durchkneten des Gewebes sorgt für eine gesteigerte Ausschüttung von Aktin, einem Strukturprotein, das für den Aufbau des Gewebegerüsts der Zellen von fundamentaler Bedeutung ist. Auch die Zahl der Mitochondrien, die als „Kraftwerke“ der Zellen gelten, nimmt durch Massagen zu. Auf diese Weise ist der Körper in der Lage, sich schneller zu erholen und die benötigte Energie bereitzustellen.

 

Vielfältige Behandlungsmöglichkeiten

Neben der klassischen Massage (auch als „schwedische Massage“ bekannt) bietet eine Praxis für Physiotherapie eine Reihe weiterer Therapiemöglichkeiten an. Dazu zählen unter anderem medizinische Massagen, die Fussreflexzonenmassage, die manuelle Lymphdrainage und die Triggerpunkt-Behandlung. Auch die Kinesiologie findet in Form des K-Tapings in vielen Berner Massageinstituten Verwendung. Liegt eine ärztliche Verordnung vor, werden die Kosten für Massagen in Bern anteilig oder sogar vollständig von der Krankenkasse übernommen.

Welchen Effekt hat die Fussreflexzonentherapie?

Die Fussreflexzonentherapie ist eine besondere Therapieform, die nicht in jedem Massagestudio in Bern angeboten wird. Wie die Bezeichnung vermuten lässt, konzentriert sich der Therapeut dabei auf die Füsse des Patienten. Das Ziel besteht jedoch nicht darin, die Durchblutung der Fussmuskulatur zu verbessern – die Reflexzonentherapie ist ein ganzheitlicher Behandlungsansatz, der auf eine jahrtausendealte indianische Tradition zurückgeht.

Der Reflexzonenmassage liegt die Erkenntnis zugrunde, dass das seitliche Fussprofil eines Menschen seiner sitzenden Silhouette entspricht. Der grosse Zeh bildet den Kopf ab, der Ballen wird als Krümmung der Wirbelsäule betrachtet. Der linke Fuss entspricht dabei der linken Körperhälfte, der rechte Fuss der rechten. Alle Organe finden in den jeweiligen Reflexzonen der Füsse ihre Entsprechung. Paarig angelegte Organe (z.B. Lungenflügel oder Nieren) sind an beiden Füssen vorhanden.

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Mithilfe der Fussreflexzonentherapie lassen sich belastete Körperzonen lokalisieren und Hinweise auf beginnende oder bereits bestehende Krankheiten finden. Darüber hinaus dient die „Fussreflex“ der Stärkung der Selbstheilungskräfte. Auch wenn bisher keine wissenschaftlichen Studien zur Fussreflexzonenmassage existieren, berichten Heilpraktiker, Masseure und Patienten übereinstimmend von guten Therapieerfolgen.

 

Wie läuft eine Fussreflexzonentherapie ab?

Wie die klassische und die medizinische Massage gehört auch die Fußreflexzonentherapie zu den manuellen Therapieformen. Der Therapeut drückt, knetet oder streicht die Reflexpunkte des Patienten in einer zuvor festgelegten Reihenfolge. Dabei achtet er auf Verhärtungen, die Atem- und Pulsfrequenz, die Beschaffenheit von Nägeln und Haut sowie auf vegetative Reaktionen (z.B. gesteigerte Atmung oder vermehrtes Schwitzen).

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Eine Massagebehandlung dauert etwa 30 bis 45 Minuten und wird zwei- bis dreimal wöchentlich durchgeführt. Bei jeder Therapiesitzung werden die fraglichen Zonen erneut auf ihre Behandlungsbedürftigkeit geprüft. Nach der Sitzung verspürt der Patient oft eine deutliche Besserung der Symptomatik. Weitere typische Effekte sind eine vermehrte Ausscheidung und eine Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens.

 

Befunderhebung

Die Befunderhebung wird während des ersten Behandlungstermins durchgeführt. Der Patient liegt dabei mit erhöhtem Oberkörper auf einer bequemen Liege und hält Blickkontakt zum Therapeuten. Dieser übt Druck auf die Reflexpunkte aus, um festzustellen, ob sie schmerzhaft reagieren und der Behandlung bedürfen. Darüber hinaus wird der Fuss auf Fehlformungen des Quer-, Längs- und Diagonalgewölbes sowie auf Veränderungen der Haut und der Nägel (z.B. Pilzerkrankungen, Verfärbungen oder Hühneraugen) untersucht.

 

Anwendungsgebiete der Fussreflexzonentherapie

Die Anwendungsgebiete der Fussreflexzonentherapie sind so vielfältig, dass hier nur eine kurze Auswahl aufgezeigt werden kann. Zu den Krankheitsbildern, für deren Behandlung eine Reflexzonenmassage infrage kommt, gehören unter anderem:

  • Blasenentzündung
  • Bronchitis
  • Gastritis
  • Hämorrhoiden
  • Heuschnupfen
  • Hörsturz
  • Lebererkrankungen
  • Nebenhöhlenentzündung
  • Sterilität
  • Wechseljahrbeschwerden

 

Ferner eignet sich die Fussreflexzonenmassage auch zur Therapie von Verstopfung, Neurodermitis, Menstruationsbeschwerden, Schlafstörungen und Schwindel. Behandlungserfolge werden ausserdem bei Patienten mit Zervikalsyndrom (eine schmerzhafte Störung der Halswirbelsäule) und Nesselsucht erzielt.

 
Wann sollte von einer Fussreflexzonentherapie abgesehen werden?

Bei akuten Entzündungen, die das Lymph- und Venensystem betreffen, sowie bei Psychosen und Infektionserkrankungen sollte auf die Fussreflexzonentherapie verzichtet werden. Weitere Kontraindikationen sind eine Risikoschwangerschaft und Erkrankungen des Fusses. Hier sind vor allem akute rheumatische Erkrankungen, Morbus Sudeck, generalisierte Mykose (Fusspilzbefall) und Gangrän (ein schlecht heilender Gewebeschaden) zu nennen.

Die Fussreflexzonentherapie wird seit langer Zeit in vielen Berner Massageinstituten und in nahezu jeder Praxis für Krankengymnastik erfolgreich durchgeführt. Unerwünschte Nebenwirkungen sind bei Beachtung der oben erwähnten Kontraindikationen nicht zu befürchten; wie bei der Craniosacral Therapie kann jedoch vorübergehend eine Erstverschlimmerung des Gesundheitszustands eintreten.

             

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