Wer eine Massage in Bern bucht, verfolgt damit in der Regel die Absicht, seinen Körper von peinigenden Schmerzen zu befreien. Zwar gibt es auch Patienten, die über keine akuten Beschwerden klagen – es lässt sich jedoch nicht abstreiten, dass der Job des Physiotherapeuten in erster Linie darin besteht, Verspannungen und Verhärtungen zu lösen. Bei ihrer Arbeit greifen Masseure gerne auf Hilfsmittel zurück, um den Heilerfolg zu beschleunigen. Eines der wichtigsten Werkzeuge stellt dabei das sogenannte Kinesio-Taping dar. Hiermit ist nicht das Anlegen eines herkömmlichen Verbandes gemeint, sondern vielmehr das fachgerechte Aufbringen von schmerzstillendem Spezialtape.

 

Funktionsweise

Kinesio-Tape (von gr. „Kinesis“ → Bewegung) wird direkt auf der schmerzenden Körperstelle aufgebracht. Die Haut wird in Wellenform angehoben, wodurch der Druck auf tiefer liegende Gewebeschichten vermindert wird. Die Folge ist eine verbesserte Durchblutung der beklebten Stelle und eine Regulierung des Muskeltonus. Hämatome, Blockaden, Ödeme und Schwellungen lösen sich wie von selbst. Im Unterschied zu ABC-Pflastern enthält Kinesio-Tape keine Arzneistoffe. Zu Hautirritationen kommt es nur in sehr seltenen Fällen, da das atmungsaktive Material zu fast 100 Prozent aus Baumwolle gefertigt wird. Lediglich die Beschichtung besteht aus Acryl. Bei stark behaarten Körperstellen muss die Stelle vor dem Aufkleben gegebenenfalls rasiert werden, um ein optimales Haften zu gewährleisten. Duschen und Baden sind mit dem Tape problemlos möglich. Was Kinesio-Tape von anderen Pflastern abhebt, ist seine enorme Dehnbarkeit. Das Material fungiert wie eine zweite Haut und erlaubt es dem Patienten, alle Bewegungen in gewohnter Weise auszuführen. Die Muskulatur kann weiter beansprucht werden, sodass sie nicht neu aufgebaut werden muss. Als Ergänzung zu einer Massage in Bern ist eine Behandlung mit Kinesio-Tape daher ideal geeignet.

 

Geschichte

Die Methode geht auf den japanischen Arzt und Chiropraktiker Dr. Kenzo Kase zurück. Gegen Mitte der 70er Jahre entwickelte er die Idee eines universell einsetzbaren Tapes, das Muskeln und Gelenke stützen und den natürlichen Heilungsprozess des Körpers erleichtern sollte. Nach Jahren der Forschung präsentierte er schließlich ein fünf Zentimeter breites Tape, das bis zu zwei Wochen auf der Haut verbleiben konnte. Anfänglich hatte das Material einen hautfarbenen Ton; auf Wunsch seiner Patienten setzte Kase später auch andere Farbtöne wie Pink, Blau oder Schwarz ein. Seit Mitte der 2000er Jahre findet das Kinesio-Taping auch bei Massagen in Bern und anderen Städten der Schweiz Verwendung. Bekannt wurde das Therapiekonzept schließlich durch die Verbreitung im Fußballsport (siehe unten) und in der Leichtathletik-Szene. Aufgrund der vielseitigen Verwendbarkeit setze sich diese Behandlungsform zunehmend durch und verdrängte das klassische Taping, bei dem die Gelenke durch unelastische Materialien geschützt werden.

 

Einsatzbereiche

Die Einsatzmöglichkeiten von Kinesio-Tape sind ausgesprochen vielfältig. Neben der Therapie von Muskelbeschwerden und Gelenkproblemen können die Pflaster auch zur Prävention und Nachbehandlung von Verletzungen verwendet werden. Indikationen sind unter anderem Prellungen, Überbelastungen, Sportverletzungen, Hexenschuss, Tennisarm, Kopfschmerzen und Migräne. Darüber hinaus wird Kinesio-Tape auch bei Sehnenscheidenentzündungen, Schmerzen in den Sprunggelenken, Nackenbeschwerden und Muskelfaserrissen eingesetzt. Einige Therapeuten nutzen das Tape außerdem bei der Behandlung von Regelschmerzen, Gelenkfehlstellungen sowie bei der Lymphtherapie im Rahmen der Brustkrebsnachsorge.

 

Kinesio-Taping im Sport

Im Bereich des Amateur- und Leistungssports werden mit Kinesio-Tape hervorragende Resultate erzielt. So können Marathonläufer durch gezieltes Taping der Waden das Risiko eines Krampfes deutlich reduzieren. Auch in Profi-Fußballclubs gehört das Tapen schon seit geraumer Zeit zum sportmedizinischen Programm. Zu den bekanntesten Anwendern von Kinesio-Tape zählen David Beckham und der italienische Stürmerstar Mario Balotelli. Obgleich es bisher keine belastbaren wissenschaftlichen Studien zum Thema Kinesio-Taping gibt, finden sich zahlreiche Anhaltspunkte dafür, dass die behandelten Sportler sich tatsächlich besser fühlen. Manche Forscher vermuten, dass das Tape die sogenannte Propriozeption (Tiefensensibilität) beeinflusst. Durch die positive Wahrnehmung des eigenen Körpers entsteht demnach ein Gefühl der Sicherheit, das sich in einem erhöhten Leistungsvermögen niederschlägt.

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