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Wie gefährlich ist das Coronavirus COVID-19 / SARS COV-2

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Leider kursiert immer noch viel Falschwissen und Panikmache im Internet betreffend der Gefährlichkeit und Sterblichkeit des Coronavirus COVID-19 / SARS COV-2
Mit diesem Beitrag, der ergänzend zu denWissenschaftliche Facts zum Coronavirus SARS COV-2 die ich bereits vor ein paar Tagen gepostet habe, ist möchte ich mit dem Zahlenwirrar und den Falschinformationen aufräumen und etwas Klarheit schaffen.

Alles wichtige, zur Anstreckung an Gegenständen, der Sterblichkeitsrate des Viruses und weitere wichtige Facts habe ich versucht in diesem Blog zusammenzutragen.

Facts und Daten ändern sich mit neuen Erkentnissen. 
Dies ist der von mir nach bestem wissen zusammengetragene Informationsstand vom 2. Mai 2020

Nüchterne Facts der Sterblichkeitsrate nach Altersgruppen und Geschlecht in Prozent.

Betroffen sind vorwiegen Personen mit einer chronischen Vorerkrankung, insbesondere ältere Menschen mit einer chronischen Vorerkrankung können schwere Krankheitssymtome mit Todesfolge zeigen.
Ein grosser Risikofaktor dabei ist Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Chronische Atemwegserkrankungen oder Krebs.
Gesunde und jüngere Menschen sind eher selten betroffen.

Todesrate nach Altersgruppen:
Daten sind aus einer Wissenschaftlichen Statistik mit Stand ende Februar 2020

  • 0- bis 9-Jährige 0%
  • 10- bis 19-Jährige 0,2%
  • 20- bis 29-Jährige 0,2%
  • 30- bis 39-Jährige 0,2%
  • 40- bis 49-Jährige 0,4%
  • 50- bis 59-Jährige 1,3%
  • 60- bis 69-Jährige 3,6%
  • 70- bis 79-Jährige 8%
  • Über 80-Jährige 14,8%
    -
  • davon: Männer 2,8%
  • davon: Frauen 1,7%

Zu beachten muss man aber, dass die Sterblichkeit vermutlich um ein vielfaches tiefer liegen könnte, denn wie die medizinische Fachzeitschrift «The Lancet» schreibt überschätzt man die Sterblichkeit. Es sei davon auszugehen, dass nach Hochrechnungen die Sterblichkeitsrate gemäss den Forschern wohl eher bei 1 bis 1.4% liegt da viele Leute die nur leichte Symptome haben gar nicht zum Arzt gingen oder gehen würden.

 

Ansteckungsgefahr bei Masern ist viel höher.

Auch wenn das SARS COV-2 mit (1.6-4.5) eine höhere Ansteckunsrate als Grippe (0.9-2.1) aufweist ist es ein vielfaches kleiner als die Ansteckungsrate bei Masern, welche bei 12-18 pro infiszierter liegt.
Zum Vergleich dazu noch der Sars Virus, welcher eine Anstreckungsrate von 2-4 Personen aufwies.
Ebenso sollte man wissen, dass alleine in Europa jedes Jahr um die 20'000 Personen an Grippe frühzeitig sterben.

 

Sind Infiszierte Gegenstände gefährlich?

Sars-CoV-2 ist ein behülltes Virus. Auch wenn man noch wenig über das Coronavirus weiss kann man davon ausgehen, dass sich dieses ähnlich wie andere Viren dieser Art verhällt und somit bei Raumtemperatur bis zu 4 Tage überleben kann.
Gelangen also infektiöse Tröpfchen auf Gegenstände wie Türklinken, Armlehnen oder Bargeld und werden diese von Gesunden angefasst, könnte der Virus thepretisch übertragen werden. Dokumentiert ist eine Übertragung des COVID-19 Coronaviruse bis lang allerdings noch nicht. Das man sich über Oberflächen von Post, Gepäck oder ähnichem invisziert ist eher unwarscheinlich, dennoch ist regelmässiges Händewaschen immer noch der beste Schutz.
In öffentlichen Institudionen kann es auch sinvoll sein seine Hände ergänzend zu desinfiszieren, allerdings sollte man da nicht übertreiben um Ekzeme an den Händen zu vermeiden.
Der respiratorische Weg, also das Husten und Niesen, ist also weiterhin klar der entscheidende Weg für die Übertragung des Coronaviruses.

 

Kinder eher selten vom COVID-19 Virus betroffen.

Zwar können Kinder auch erkranken, allerdings gibt es gemäss der Studie vom Fachmagazin "Jama" eher selten einen schweren Fall. Zudem scheinen Kinder das Virus auch nur selten weiterzugeben:
"Wir haben bislang keinen Fall beobachtet, bei dem ein Kind einen Erwachsenen infiziert hat", sagte WHO-Experte Aylward. Die Gründe dafür sind derzeit noch unbekannt.

 

Krankheitsdauer.

Ist man erkrankt kommt es oft auf die Schwere an. Diejenigen mit einem leichten Krankheitsverlauf des SARS COV-2 erholen sich in der Regel innerhalb von zwei Wochen wieder, sollte der Krankheitsverlauf schwerer sein dauert es drei bis sechs Wochen gemäss ersten Erfahrungen und Erkentnissen aus China.

Kann oder wird der Virus in Zukunft mutieren?
Dass ein Coronavirus mutiert ist normal, denn bei einer Übertragung des Virus von Mensch zu Mensch kommt es zu Anpassungsmutationen, was aber nicht bedeutet, dass er dadurch gefährlicher wird. Theroretisch kann der Virus durch eine Mutation sogar abschwächen.
Aktuell gibt es nach Forschungen am Erbgut von mehr als 100 Stämmen des Sars-CoV-2 noch keine Hinweise, dass dass es stark mutiert. 99,9 Prozent der Ergebnisse dieser Proben stimmen überrein.

 


Was sind die Symtome und was ist dann zu tun.

  • Fieber
  • trockener, unproduktiver Reizhusten
  • Halskratzen
  • Atemnot
  • Müdigkeit/Schwäche/Abgeschlagenheit
  • schweres Krankheitsgefühl, oft mit Rückenschmerzen
  • eventuell Durchfall
  • jedoch eher ohne Schnupfen.

Bei Fieber, Husten und Atemschwierigkeiten ist es sinvoll den Arzt telefonisch zu kontaktiern und sich allenfalls in Behandlung zu begeben. Unbedingt aber vorher anrufen.
In der Schweiz wird derzeit (noch) nicht flächendektend getestet und man braucht einen glaubhaften Ansteckungsgrund, damit man bei Symptomen auf das Virus getestet werden. Nicht zu vergessen, dass Heureumen, Pfnüsel, Allergien usw. weiterhin vorhanden sind und zum Teil ähnliche Symptome auweisen. Daher nicht gleich Panik schieben.
Wenn wenn Sie sich in einem stark betroffenen Gebiet aufgehalten oder zu bereits angesteckten Personen Kontakt hatten gelten sie als potentiell gefärdete Person mit einem Ansteckungsgrund.
Sollten Sie also einschlägige Symptome zeigen, dann ist das Tragen eines Mundschutzes durchaus angebracht.

 

  


Ist Reisen jetzt noch angebracht oder zu gefährlich?

Weder die WHO, noch das Bundesamt für Gesundheit (Schwiez) hat irgendwelche Reisebeschränkungen ausgesprochen. Es ist aber derzeit davon abzuraten in die chinesische Provinz Hubei zu reisen, ebenso empfiehlt es sich nicht in stärker betroffene Gebiete oder Regionen zu reisen. Wegen des COVID-19 Coronaviruses aber nicht mehr nach Italien zu reisen ist nach heutigen Stand etwas übertrieben. Dennoch empfiehlt es sich bei solchen Reisen Rücksprachen mit der Firma und dem Chef zu haben sowie sich bei der Schweizerischen Botschaft des Ziellandes zu informieren und die aktuellen Informationen es BAG zu beachten.
Wichtig ist aber zu wissen, wenn man in den Ferien strandet und nicht mehr zurück kann hat man keinen Anspruch auf Lohn, sei es wegen des Virus oder aus anderen gründen. Daher gut Informieren bevor man reist, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.

 

Links zur offiziellen Informationen rund um das Coronavirus:

 

Wissenschaftliche Facts und Überlegungen zum Coron...
Wissenschaftliche Facts zum SARS2-Coronavirus COVI...

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