Halbironman Zell am See – 29.08.2015

Die Vorfreude war sehr gross, aber auch ein mulmiges Gefühl begleitete mich. Meine ersten zwei Halbironmans in diesem Jahr gingen voll in die Hosen. Werde ich es dieses Mal ohne Aufgabe und ohne Disqualifikation schaffen?

 Um 6:45 war schon der Schwimmstart. Beim Schwimmen versuchte ich mich auf einen sauberen Armzug zu konzentrieren, damit ich mich irgendwie mit den Gedanken beschäftigen konnte. Wegen Motivationsmangel im Schwimmen war ich seit einem Monat kaum noch im Wasser, deswegen waren meine Erwartungen nicht all zu hoch. Mit einer Zeit von 35:52 stieg ich aus dem Wasser. Waw, so schnell war ich ja noch nie auf dieser Distanz :-)  Mit etwas mehr Motivation ging es auf die 90km Radstrecke. Am frühen Morgen waren die Temperaturen gar etwas kalt. Bis zum bevorstehenden Aufstieg von 13km fror ich nur einmal auf dem Rad. Mit Eiszapfen als Beine versuchte ich einen guten Rhythmus zu finden, was nicht einfach war. Beim Aufstieg erwachten die Beine langsam so dass ich endlich ein gutes Tempo fand. Auf dem höchsten Punkt angekommen freute ich mich auf die Abfahrt. Letztes Jahr strömte es in Regen, aber dieses Jahr konnte ich die Abfahrt so richtig geniessen. Bis zu Kilometer 50 ging es mir sehr gut und es lief auch rund. Ab da hatte es Gegenwind und die Stecke führte durch mühsame Ecken die einem aus dem Konzept brachten. Bis Kilometer 70 kam ich überhaupt nicht mehr in die Gänge. Die Motivation war auch weg und ich hatte es satt auf dem Rad zu sitzen und in die Pedale zu treten. Irgendwie kam ich einfach nicht vom Fleck. Nach dem „kurzen“ Durchhänger konnte ich mich wieder aufraffen und nochmals so richtig Gas geben. Nach 3:00:39 waren die 90km auch geschafft. Leider konnte ich die 3h Marke knapp nicht knacken ;-) Gegen die Mittagszeit war ich dann auf der Laufstrecke für den Halbmarathon und es wurde richtig heiss bis 30 Grad. Ich als Schattengewächs bin nicht so Hitze tauglich. Jetzt musste eine Taktik her, damit ich nicht überhitze. Bei jedem Verpflegungsposten habe ich einen kurzen Stopp eingelegt um mir eine richtige Dusche zu verpassen für die Körpertemperatur tief zu halten. Zwar habe ich dadurch etwas Zeit verloren, aber auf der zweiten Runde hat sich meine Taktik als klug gezeigt und ich konnte noch so richtig aufdrehen und machte einige Plätze gut. Mit einer Zeit von 1:47:55 bin ich mehr oder weniger zu frieden. Vielleicht hätte noch mehr drin gelegen, wenn ich nicht immer angehalten hätte. Aber ob ich mich dann gut abgekühlt hätte, weiss ich nicht. Es ist wie es ist…… Mit einer Gesmatzeit von 5:33:28 bin ich doch sehr happy! :-) Overall wurde ich 32 von 370.

Das Reisefieber hat uns wieder in Griff...
Schneller werden dank Indoorcycling
 

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